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jazzahead!: Showcase-Bewerbung startet

Veranstalter rufen zur Einreichung von Beiträgen für Konferenz auf
Ein Auftritt in Bremen kann wegweisend sein für die internationale Karriere eines Künstlers. Die Musikmesse jazzahead! hat dafür wiederholt den Weg gebahnt, wissen ihre Veranstalter – beispielsweise für Jazz-Pianistin Julia Hülsmann, ihren britischen Kollegen Gwilym Simcock oder den Schweizer Sänger Andreas Schaerer. Die nächste Chance bietet sich Musikern bei der 14. jazzahead! im April kommenden Jahres in der Messe Bremen und im Kulturzentrum Schlachthof. Am Donnerstag, 1. November 2018, beginnt die Bewerbungsfrist für einen Auftritt in den Showcase-Konzerten. Bis Donnerstag, 22. November, ist Zeit, Bewerbungsunterlagen über das Online-System auf https://jazzahead.de zu übermitteln.

„Vier international besetzte Jurys überwiegend aus Festivalmachern und Programmverantwortlichen wählen dann die Showcases aus“, erläutert Sybille Kornitschky, Projektleiterin der jazzahead! bei der Messe Bremen. Insgesamt stellen die Jurys 40 Kurzkonzerte zusammen, in denen sich Gruppen dem Fachpublikum und Besuchern mit Tagestickets präsentieren. Acht Bands aus Norwegen, dem Partnerland der jazzahead! 2019, bestreiten die Showcases der „Norwegian Night“. 16 aus Nachbarstaaten und acht aus Übersee werden zum „European Jazz Meeting“ oder zur „Overseas Night“ eingeladen. Deutsche Musiker dürfen auf einen der acht Auftritte im Rahmen der „German Jazz Expo“ hoffen. Wer in diesem Showcase-Festival auftritt, gibt das jazzahead!-Team Ende Januar 2019 bekannt.

Sehr zufrieden über seinen Showcase-Auftritt 2018 berichtet der österreichische Bassist Lukas Kranzelbinder von Shake Stew: „Wir haben anschließend mehr Buchungen ablehnen müssen als annehmen können, weil die Termine oft zu kurzfristig gewesen wären.“ Warum es für seine Formation so gut lief? Die Band habe schon zuvor das Interesse der Szene geweckt, zudem Erfahrung mit großen Bühnen und Zeitdruck etwa beim Soundcheck. „Wer das nicht mitbringt, für den ist die jazzahead! nicht das richtige Forum“, sagt der 30-jährige Wiener. Newcomern rät er, die Messe zumindest ein- oder zweimal zu besuchen, bevor sie sich bewerben.

Auch das fachliche Rahmenprogramm der jazzahead! bekommt unterdessen Konturen. Unter anderem begleitet wieder eine Konferenz die Messe. Das Team bereitet dafür aktuell leitende Themen vor. „Zum Beispiel wollen wir uns diesmal mit Künstlermanagement und Künstlermarketing beschäftigen“, kündigt Sybille Kornitschky an. Das Konzept soll Mitte Oktober stehen und wird auf der Homepage der jazzahead! veröffentlicht. Referenten können dann bis zum Jahresende Vorschläge für Panel-Beiträge einreichen.

2019 findet die jazzahead! von Donnerstag bis Sonntag, 25. bis 28. April, statt. Seit der Premiere 2006 hat sich die Veranstaltung zu einem festen Termin im Kalender der Fachwelt und der Öffentlichkeit entwickelt. 2018 waren 3.282 Aussteller und Fachteilnehmer registriert, 17.000 Besucher zählten die Veranstalter in den Messehallen und den Konzerten.

Weitere Informationen für die Redaktionen:
MESSE BREMEN & ÖVB-Arena/M3B GmbH
Imke Zimmermann, Tel. 0421 – 35 05 4 45, Fax 04 21 – 35 0 3 40
E-Mail: zimmermann@messe-bremen.de; Internet: www.messe-bremen.de
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Pressemitteilung: jazzahead!: Showcase-Bewerbung startet (pdf)

jazzahead! 2018

Der Fotograf Felix Broede sprach bei der jazzahead! 2018 zum Thema Künstlerfotografie. (c) MESSE BREMEN/Jan Rathke

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Im Rahmen der Polish Night präsentierte sich unter anderem das Joanna Duda Trio bei der jazzahaead! 2018. (c) MESSE BREMEN/Jens Schlenker

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Das dänische Horse Orchestra bestritt einen Showcase im European Jazz Meeting während der jazzahead! 2018. (c) MESSE BREMEN/Jens Schlenker