Sophie Emilie Beha, Reinhard Köchl, Manuela Krause nominiert für den Preis für dt. Jazzjournalismus 2022 — jazzahead!

Sophie Emilie Beha, Reinhard Köchl, Manuela Krause nominiert für den Preis für dt. Jazzjournalismus 2022

10. April 2022
Krankheitsbedingter Wechsel beim Auftaktkonzert – Der Termin bleibt bestehen: Donnerstag, 14. April, 19.30 Uhr, Theater am Goetheplatz
7. April 2022
COVID-19 und Hygiene: 3G-Regelegung für Messe, Showcases und Zirkuszelt
13. April 2022

Sophie Emilie Beha, Reinhard Köchl, Manuela Krause nominiert für den Preis für dt. Jazzjournalismus 2022

Seit 2011 vergibt die jazzahead! den Preis für deutschen Jazzjournalismus um die Berichterstattung in deutschen Medien zu fördern und jazzjournalistische Arbeiten auszuzeichnen. Der Preis ist mit 5.000€ dotiert und würdigt inhaltlich und sprachlich kompetenten deutschen Jazzjournalismus.
Die bisherigen Preisträger sind Hans-Jürgen Linke, Ralf Dombrowski, Wolf Kampmann, Martin Laurentius und Stefan Hentz.

Die Jury, bestehend aus Götz Bühler (Journalist), Stefan Hentz (Vorjahrespreisträger, Journalist), Eva Kruse (Bassistin) und Jan Paersch (Journalist) hat aus allen Vorschlägen drei Nominierte für Preis im Jahr 2022 gewählt: Sophie Emilia Beha, Reinhard Köchl, Manuela Krause. Der*die Preisträger*in wird bei der Verleihung am 30. April um 15.45 Uhr auf der jazzahead! bekanntgegeben.

Auffallend bei den Vorschlägen der Jury für den*die diesjährige Preisträger*in war, dass nicht nur arrivierte Journalist*innen mit langjähriger Erfahrung vorgeschlagen worden sind, sondern auch talentierte jüngere. Dabei orientierten sich die Vorschläge nicht nur an einer Berichterstattung im Zentrum des Jazz, sondern auch an seinen Rändern und zeigten so einen Querschnitt durch viele Alters- und Schaffensstufen der deutschen Jazzjournalismusszene.

Unterstützt wird der Award von: der Dr. E.A. Langner-Stiftung und dem Förderverein des jazzahead!-Festival


Sophie Emilie Beha
Die meisten Artikel von der noch nicht einmal 30-jährigen Sophie Emilie Beha findet man zu „klassischer“ Musik. Aber die studierte Musikjournalistin aus Tübingen, die auch das Operngespräch „Die Stunde Danach“ an der Oper Dortmund moderiert und als freie Mitarbeiterin für die taz, Byte FM, WDR oder Deutschlandfunk arbeitet, schreibt immer wieder auch über Jazz, etwa für Jazz thing oder die NMZ. Sie moderiert außerdem Panels, zum Beispiel zum Thema „Wie offen ist der Jazz?“ beim Jazzinstitut Darmstadt, aber auch im Domicil Dortmund, zum Beispiel im Rahmen eines Konzerts von Angelika Niscier oder bei „Talkin‘ Music“ mit dem Gast Hans Nieswandt zur Beziehung von Jazz und elektronischer Musik.

Reinhard Köchl
Der freie Musikjournalist schreibt über Jazz für diverse Zeitungen und Fachzeitschriften wie Jazzthing, Jazzthetik, Die Zeit etc… Er ist Jury-Mitglied, u.a. beim Preis der dt. Schallplattenkritik sowie dem Young Artists Award Burghausen und sieht sich selbst in erster Linie als Vermittler von Jazz anstelle eines ”Kritikers”. Reinhard Köchls Beschreibungen und Interviews zeugen von umfassender Kenntnis des Jazz in all seinen vielfältigen Stilen und Verästelungen, sowie der Auseinandersetzung mit Künstler*innen der gesamten Jazzgeschichte.

Manuela Krause
Manuela Krause arbeitete schon für Klassik, Jazz- und Pop-Sender. Sie moderiert regelmäßig die Tonart Jazz bei Deutschlandfunk Kultur und Sendungen bei WDR 3 Jazz. Man kann der Frau, die auch als DJ arbeitet, stets die Begeisterung für die Musik anhören, dabei besticht sie durch Sachkenntnis und eine angenehme Sprechstimme. Mit mutiger, an der Gegenwart orientierter Musikauswahl verleiht sie ihren Jazzprogrammen einen wiedererkennbaren, zeitgenössischeren Ton. Krause moderiert auch Veranstaltungen und kann sich für die Geschichten hinter der Kunst begeistern, wie ihre Lang-Features in der Nacht bei Deutschlandfunk Kultur beweisen.